Stille klingt in meinen Ohren
sichtbar sanftes Glück lässt schwingend Liebe fließen

licht und bunt wie Frühlingsblumen aus dem Schoß der Mutter Erde
durchzieht sie den Raum
den ich betrete

Wir lächeln uns zu
verstehenden Glanz in unseren Augen
Die Welt meiner Freunde ist in meiner zu Haus
hörbar in der Wahrheit gesprochener Worte

Ich bin in Liebe – und Du?

Eine kurze Erklärung:
Ich verstehe in meinen Texten den Begriff „Liebe“ nicht als die partnerschaftliche Liebe oder die elterliche Liebe etc. Ich meine mit Liebe die selbstverständliche Bereitschaft, aufmerksam, bedingungslos (absichtslos) im Moment in Beziehung zu sein. In Beziehung, in Verbindung mit Mensch und Umwelt. Authentisch, integer und präsent. Liebe in dem von mir gemeinten Sinn ist – aus humanbiologischer Sicht (auf der Basis der Forschung und Arbeit von Humberto Maturana und Dr. Gerda Verden-Zöller) – Ausgangspunkt zu handeln, im Sinne eines gelingenden Lebens.

Mobbing – ein Feld mit vielen Pflanzen

Auch die Liebe gab es in Mobbing-Beziehungen, die Wahrheit, den echten Kontakt. Langsam hat sie sich mit Ihren Kindern (dem Verständnis, der Toleranz und der Echtheit) verflüchtigt.

Warum geht die Liebe oder warum hat sie in manchen Beziehungen von Anfang an keinen Raum?

Human- und neurobiologisch betrachtet sind wir Menschen für Liebe und Mitgefühl „gemacht“. Mütter und Väter lieben Ihre Kinder. Ohne bedingungslose Liebe fehlt die Grundlage, in gesunder Form, Mensch zu sein.
Und doch gibt es auf unserer Erde sehr viele verlassene, vernachlässigte und einsame Kinder. Kinder, die ich in meiner Praxis in den Gesichtern Erwachsener sehen und spüren kann. Kinder, die im Verhalten wirksam sind. Erwachsene, die sich hilflos ausgeliefert fühlen und verzweifelt, voller Angst, wie Kinder in Not.

Ein kleiner Ausflug in die Psychologie:
Der kognitive-behaviorale Ansatz betrachtet Neurose als fehlangepasstes und erlerntes Verhaltens- und Einstellungsmuster, das auf der Grundlage von früheren Verletzungen und Stress entsteht.

Ein Beispiel aus meiner Praxis (Personen und Daten sind verfremdet)
M. (Anfang 30, weiblich, seit 2 Jahren glücklich verheiratet) kommt in meine Praxis. Sie mache sich erhebliche Sorgen über das Alkoholproblem Ihres Ehemannes. Sein regelmäßiges Trinken irritiere sie zunehmend und mache Ihr Angst.

Ich erkläre Ihr, dass wir ihren Partner (ohne sein Wissen, seine Zustimmung und seine Anwesenheit) nicht therapieren können, ich ihr aber gerne bei der Klärung der Situation helfen könne.
Nach Ihrer Zustimmung bitte ich Sie, die Situation genauer zu beschreiben.
M. erzählt: X. (der Ehemann) gehe regelmäßig mit Kollegen „EINEN saufen“. Danach komme er nach Hause. Der Geruch nach Alkohol sei widerwärtig und M. distanziere sich räumlich. X. sei dann „sauer“ und der Abend ende mit Ärger, Unverständnis und Streit.

Am Tag danach beschäftige sich M. mit der Sorge um das Alkoholproblem Ihres Mannes und X. mit der Frage „was eigentlich passiert sei.“

Ich frage nach der Häufigkeit der „Besäufnisse“ und dem Grad der Betrunkenheit.
Antwort: ca. einmal im Monat, Trinkmenge ist unbekannt, aber ihr Mann könne sich noch klar artikulieren, gerade stehen usw. „Aber er stinkt so sehr nach Alkohol!!!“ In den Augen von M. ist Entsetzen und in der Stimme Angst.

Im Laufe unseres Gesprächs wird M. zunehmend  präsenter. Es wird Ihr klarer, dass nicht der Alkoholkonsum ihres Mannes das Problem ist. Es geht um Ihre Angst.
Auf die Frage nach dem Thema „Alkohol“ in Ihrer Herkunftsfamilie erzählt sie mir von Ihrem Vater, der im betrunkenen Zustand gewalttätig wurde. Die Mutter hatte sich vom Vater getrennt, als M. knapp 4 Jahre alt war.
Nach einer Basisbehandlung mit Psychokinesiologie zum Thema „Identität“ und „Orientierung zu Glück und Gelingen“ und einer Heilhypnose „Heilung des Inneren Kindes“ war M. (und nach ihrer Aussage auch X.!) erleichtert und das Thema „Alkoholproblem“ war nie mehr ein Thema.

Neurose als fehlangepasstes Verhaltens- und Einstellungsmuster, das aufgrund von Verletzung und Stress entsteht:
Das Kind M. hatte Schrecken, Angst und Ausgeliefert-Sein erlebt – gekoppelt mit dem Geruch („Gestank“) von Alkohol. Sie war (als Kind) gezwungen, sich brav und still „unsichtbar“ zu machen, um nicht das Opfer von körperlicher Gewalt zu werden – voller Angst erlebte sie jedoch, was Ihrer Mutter geschah.
Die Erwachsene M. hat das Verhalten des Kindes ( mit dem Auslöser „Alkoholgeruch“) fortgesetzt, sich verhalten „wie damals“, Ihre Einstellung zum Thema Alkohol resultierte daraus. Traumatisierungen wirken sich lähmend auf unser Verhalten aus. Der Satz „Ich kann nicht anders“ ist der ausgesprochene Beweis für eine Traumatisierung in der Vergangenheit.

Was hat das mit unserem Thema zu tun?
Liebe als „Bereitstellung zur Handlung“ funktioniert nur dann, wenn keine Traumatisierungen vorliegen, die unsere Einstellungen und unser Verhalten hindernd beeinflussen (Neurosen).

Wir verhalten uns nicht liebevoll, weder uns selbst gegenüber noch den Anderen!

Aus meiner Sicht ist es not-wendig, das Thema Mobbing auf der Basis dieses Wissens zu betrachten und zu lösen.

Die Muster, die im Einzelnen und in Gruppen Mobbing entstehen lassen, sind tief verwurzelte Spuren von Schmerz und Kampf in unserer Vergangenheit als ausgeliefertes Kind.

Auch die Mobber sind Opfer des Geschehens und auch auf Ihrer Seite ist Aufarbeitung wichtig und heilsam.

Schweigen und erdulden kann auch aus diesem Grund keine Lösung sein!

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